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29.Mai 98

 

Ich bin vor längerer Zeit schon mal über eine Seite gestolpert, die ganz interessante Spiele anzubieten hatte: Ripcord-Games. Leider waren damals die Download-Zeiten für die Demos indiskutabel, so daß ich erst heute bei einem anderen Server Gelegenheit hatte, die Games ´runterzuladen.

In einigen Spiele-Zeitschriften gabs zu dem folgendem Game vielversprechende Ankündigungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kein Multiplayer

 

Tatsächlich handelt es sich um eine Mischung aus "Quake2", "Commando" und "Myth".

Man bekommt einen (sauschweren) Auftrag und hat den unter einem Zeitlimit zusammen mit seinem Teampartner zu erledigen. Man kann per Steuerung zwischen den beiden Soldaten auswählen, Waffen wählen, Kameraeinstellungen aussuchen etc.

Das Waffenarsenal ist beachtlich, je nach Teamauswahl gibt´s verschiedene Schnellfeuerwaffen, Granatwerfer, Minen, Sprengladungen und diverses technisches Gerät.

Wichtigstes Utensil dürfte dabei das Nachtsichtgerät sein.

Das ganze Spiel besticht dabei durch seine Atmosphäre, die Soundkulisse entspricht dabei den besten Szenen von "Apokalypse Now", die Grafik ist bis auf die manchmal orientierungslose Kameraführung bestechend. Man fühlt sich insgesamt in die kriegerische Szenerie hineinversetzt.

Minuspunkte gibt´s für das Zeitlimit (wird durch den neuen Patch behoben), die teilweise grotesk schwierigen Missionen, die nicht frei konfigurierbare Steuerung (Patch!) und durch die Tatsache, daß kein Multiplayermodus vorhanden ist (soll in der nächsten Version folgen). Außerdem ist nicht zuletzt der stark amerikanisch-nationalistische Unterton nervend.

 

 

Das zweite Game von Ripcord erinnert auf den ersten Blick etwas an "Netstorm" (wer´s kennt kriegt ´ne Mail-Bomb umsonst;-)

 

Top Game

Doch der Schein trügt: In Wirklichkeit geht es wie in jedem guten RTS darum, Ressourcen zu sammeln und seine Basis auszubauen.

Mit einem Unterschied: Hier fliegt die Basis wie in einer Flugsimulation durch eine 3D-Landschaft und beharkt sich mobil mit den Gegenern.

Das Ganze ist im Stildes 19. Jahrhunderts gehalten, man stoppelt sich mit den wenigen Anfangsressoucen eine Basis mit Windmühlen, Batterien, Katapulten und Antriebsdüsen zusammen, fliegt ein bischen ´rum, sammelt Steine, Erze und Kristalle und trifft früher oder später auf den bösen, bösen Feind, der versucht, einen in (Fels-)Stücke zu zerlegen.

Die Bruchsücke der Festungen saugt jeder der Kampfteilnehmer ein, um siene Festung zu reparieren oder auszubauen. Problem dabei ist nur, daß der Kommandoturm (der spitze Zacken in der Mitte) nicht getroffen werden darf, sonst explodiert das mühsam zusammengepuzzelte Vehikel.

Die Festungen erreichen teilweise eine beachtliche Feuerkraft und auch mörderische Geschwindigkeiten, Manövrieren und Feuern müssen schon mal geübt werden.

Dennoch läßt sich das ganze Spiel ausserordentlich intuitiv bedienen, Anleitung oder Hilfdateien sind überflüssig.

Die Grafik ist nicht atemberaubend, aber dennoch praktisch und zeitgemäß: Zoomfaktor, Kameranasicht, Schwenkeinstellungen, alles, was man braucht.

Ich freue mich jetzt schon auf die Vollversion, denn diese Game ist dazu konzipiert, im Multiplayer-Modus gespielt zu werden. Dabei dürften vor allem unsere alten Einigel-Spezialisten feuchte Augen bekommen, wenn ihre geliebte Festung Sück für Stück gen Erdboden trudelt, bzw. vom Gegner absorbiert wird.

Unbedingt mal ansehen!

 

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